Mühlenbau Zwingelberg
Mühlenbau Zwingelberg

Historie

Mühlenbau Zwingelberg GmbH - Erfahrung aus 4 Generationen

 "Wassermühle Sokallen"
Aus alten Archivakten urkundlich belegt, entstand diese idyllisch gelegene Wassermühle am Ufer der Swine durch königlichen Erlaß im Anfang des 18. Jahrhunderts. Es gehörten noch 500 Morgen Ackerland und Wald dazu.
Über dieses ganze Anwesen verfügte ein Erbpächter. Bis 1828 bestand ein solches Erbpacht- Verhältnis, das dann gelegentlich der Separation größerer belehnter Liegenschaften in Eigentum überging.
Zu jener Zeit erwarb der letzte Erbmühlenpächter, Müllermeister Nebel, das Mühlengrundstück mit Ackerland.
Nebels haben nach vielen Jahren den Betrieb an Müller Maketanz verkauft, und dieser betrieb das Mahlwerk bis 1894, als dann Müllermeister Zwingelberg aus Escherwalde das ganze Mühlengrundstück mit 22 Hektar Ackerland käuflich übernahm. Unter Zwingelbergs fachkundiger Führung gewann die Mühle einen wesentlichen Aufschwung. Die Wasserkraft hatte durch Regulierung des Flußlaufes beträchtlich zugenommen. Inzwischen waren auch moderne Turbinen zwecks besserer Ausnutzung des fließenden Elementes eingebaut. Als Reservekraft stand noch ein Elektromotor einsatzbereit.
Die Zeit forderte höhere, qualitative Ausbeutung des Getreides, und diesem wurde durch Einbau entsprechender Spezialmaschinen Rechnung getragen. Im Jahre 1923 überschrieb Zwingelberg senior das Mühlengrundstück an seinen Sohn Kurt, der mit Weitblick den Betrieb bis zum Zusammenbruch im Jahre 1945 führte. Die Produktion der Mühle stieg auf zweieinhalb Tonnen Tagesleistung, zuzüglich Vermahlung an Futter- und Backschrot. Nebenbei wurde noch ein schwunghafter Handel mit Futtermitteln und Saatgetreide betrieben. Zur einwandfreien Herstellung von Saatgut stand auch eine neuzeitliche Getreide-Reinigungsanlage mit Beizvorrichtung zur Verfügung.
Auszug aus: "Der Kreis Gerdauen" Ein ostpreußisches Heimatbuch
Zusammengestellt und bearbeitet von Oskar-Wilhelm Bachor 1968, Holzner Verlag, Würzburg Seite 389.

...und das weltweit.
Herr Friedrich Allner, mein Großvater mütterlicherseits, war als Reiseingenieur der MIAG (heute Bühler) in den 30er Jahren..
...im Land der Pharaonen...
..auf dem schwarzen Kontinent..
..in Indien..
..und auch in Asien.
Mühlenbauer sind immer unterwegs.
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